Liebe Mitglieder und Freund*innen des Fördervereins Würselen e.V.,

über ein Jahr ist vergangen, seit wir uns in der außergewöhnlichen Situation einer Pandemie befinden. In vielen Bereichen des Lebens haben wir unsere Gewohnheiten verändern müssen und wir haben uns einem Regelwerk des gegenseitigen Schutzes angepasst. Den meisten von uns ist es gelungen, ohne Erkrankungen durch diese schwere Zeit zu kommen.

In einigen Sammelunterkünften der Stadt dagegen gab es Corona-Erkrankungen.

Voller Trauer haben wir auch von einem besonderen Menschen, einem selbstlosen Helfer für unsere Menschen in Not, in der letzten Woche Abschied nehmen müssen.

Wenn wir nun nach langen Monaten wünschen und hoffen, dass endlich ein Ende in Sicht sein wird, ein Großteil der Menschen bereits geimpft ist, so scheint ein Aufatmen spürbar zu werden.

Aufatmen können aber noch lange nicht diejenigen, die die Auswirkungen der Pandemie sozial und finanziell gespürt haben und noch spüren werden. Wie schon vor einem Jahr vorhersehbar, sind insbesondere die armen Menschen unter uns noch ärmer geworden. Und das Ausmaß an nötiger finanzieller Unterstützung wächst und wächst, hervorgerufen durch Kurzarbeit, Mietrückstände, unbezahlte Stromrechnungen, verzögerte Zahlungen durch das Jobcenter und Verschuldungen. WLAN-Verträge für Homeschooling waren nötig, weil z.B. in der Sammelunterkunft im Helleter Feldchen kein WLAN-Anschluss zur Verfügung steht.

Unsere Räume in der Aachener Str. 83 in Würselen sind für geflüchtete Menschen in Not Anlaufstelle, um unsere Hilfe und Unterstützung anzufragen. Wir erfahren ihre Verzweiflung und Sorge, und wir sehen uns in der Verpflichtung, sie nicht abzuweisen und ihnen auch finanziell zu helfen.

Mit unserem Notfall-Fonds, den der Verein für solche Fälle eingerichtet hat, konnten wir einige Monate dabei helfen, die finanziellen Nöte zu überbrücken. Inzwischen sind jedoch alle Polster dahin geschmolzen und wir erleben und befürchten weitere finanzielle und soziale Abstürze.

Darum bitten wir Sie/ Euch ganz dringlich um eine Spende auf das untenstehende Konto unter dem Stichwort  „Soziale Notfälle“.

Name: Förderkreis Asyl Würselen

IBAN: DE 59 3905 0000 1072 419300

Spendenquittungen stellen wir Ihnen gerne aus. Bitte dafür die Anschrift nicht vergessen.

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen eine gute Gesundheit und weiterhin viel Geduld in dieser schweren Zeit.

Das Vorstandsteam
Förderkreis Asyl Würselen.e.V